Sonntag, 24. April 2011

Das Geisterhaus im Val Sinestra

Das Geisterhaus

Ein Gespenst geht um im Engadiner Kurhaus Val Sinestra, sagt man. Und tatsächlich, im Internet wird man schnell fündig – verschiedene Medien und Geistejäger spüren in den langen Gängen der Bäderetage seine Präsenz: "Gillon" ein untoter Belgier treibe da sein Unwesen. 







Fotos von Judith Fasler

 



Donnerstag, 14. April 2011

Hellsichtig


Hellsichtig

Anouk Claes, gebürtige Belgierin, 33, wohnt seit Jahren in Basel. Gleichzeitig aber lebt sie in der Welt der - wie sie sagt - 'feinstofflichen Wesen': Sie sehe Verstorbene, könne durch lebende Menschen hindurchsehen, Energieflüsse und Emotionen erkennen und daraus den Gesundheitszustand der Betreffenden ableiten. DOK beobachtet, ob und wie es ihr gelingt, Menschen bei ihrer Selbstheilung zu helfen.

Hier geht's zur Dokumentation:



Foto von Judith Fasler










Montag, 11. April 2011

Die eigene Spiritualität

Gerade eben kam mir ein Abschnitt eines Workshops in den Sinn, den ich gerne mit Ihnen teilen möchte, liebe Leserin, lieber Leser.

Vom Freitag auf den Samstag verbrachte ich zwei herrliche Tage im Berner Oberland an einem Workshop mit einem englischen Medium.

Dabei ist mir unter anderem die folgende Aussage geblieben:

Als Medium ist man versucht, sich auszudehnen, nach aussen zu fühlen und zu spüren; erstens, um die Geistige Welt um sich wahr zu nehmen, zweitens, um den Kontakt zum Sitter herzustellen.
Dabei kann es passieren, dass man bei den zwei Spirits, nämlich demjenigen, aus der Geistigen Welt und dem des Sitters, seinen eigenen Spirit zu vernachlässigen beginnt. So kann es geschehen, dass ein sehr gutes Medium, das seine eigene Spiritualität nicht entwickelt hat mit Meditation, etc., durch ein Ereignis seines Lebens aus der Bahn geworfen wird.

Ich denke, dass dies ein wichtiger Gedanke ist, den zu Herzen nehmen es sich lohnt.

Natürlichkeit

Medialität ist etwas Uebernatürliches - etwas Esoterisches. Spirituelles Heilen etwas Seltsames, etwas Abgehobenes. Sind Sie dieser Meinung? Ja? Nein?
Unabhängig davon, wie Ihre Antwort lautet; ich bitte Sie, mit mir den kurzen gedanklichen Spaziergang zu einer möglichen Antwort zu machen:

Wir leben in einer Welt der Effizienz, der Rationalisierung - ich spreche dabei nicht bloss von der Arbeitswelt, sondern auch vom Essen und von der Kommunikation. Alles findet automatisiert, selbstverständlich und drahtlos statt. Wir haben überhaupt keine Mühe, zu akzeptieren, dass wir mit unseren Handys telefonieren können, und der Kollege in Australien versteht jedes Wort mühelos. Wir nehmen zur Kenntnis, dass die neue Generation der Printer im Büro kein USB-Kabel mehr benötigt, sondern "wireless" Befehle vom PC aus empfangen kann. Dazu noch ein älteres Beispiel - das Radio. Wir drehen es auf (unsere Grosseltern ebenfalls bereit), und erwarten, dass wir entweder eine freundliche Stimme, oder einen gefälligen Song hören können. Gefällt uns der Sender nicht, schalten wir auf den nächsten. So einfach geht das alles heute.
Akzeptanz, ohne wirklich zu verstehen, wie "es" funktioniert. Das ist eben die Technik, der Fortschritt. Kleine Wunder, die wir gerne akzeptieren, weil sie unser Leben vereinfachen.

Wie ist es denn nun mit der Medialität, dem spirituellen Heilen? DAS ist doch etwas ganz Anderes, oder nicht? Das muss doch zuerst einmal handfest bewiesen werden - Energien? Die übertragen werden? Woher? Und das soll funktionieren? Das kann doch nicht sein.
Ich denke, wenn Sie nicht selbst schon solche Gedanken gehabt haben, sind Sie vielleicht schon in Diskussionen darauf gestossen. Es ist doch seltsam - auf der einen Seite akzeptieren wir Energie-Uebertragung, ohne genau zu wissen, wie sie funktioniert (eben, bsplw. Handy-Telefonie), auf der anderen Seite haben wir Mühe, Energieübertragung zu akzeptieren, wenn es um Medialität oder spirituelles Heilen geht - obschon dort die Beweise (qualifizierte Medien und HeilerInnen vorausgesetzt - analog einem störungsfreien Handy :-)) ebenso vorhanden und auch überprüfbar sind.

Es ist nicht meine Absicht, Sie von irgendetwas überzeugen zu wollen; ich freue mich, wenn ich Sie zum Denken anregen konnte.

Sonntag, 10. April 2011

Der Glaube an Reinkarnation…


Der Glaube an Reinkarnation lässt sich bei vielen Dichter und Denkern finden:
  • Benjamin Franklin
  • Dante Aligheri
  • Paracelsus
  • Johann Wolfgang von Goethe
  • Victor Hugo
  • William Shakespeare
  • Richard Wagner
  • Ralph Waldo Emerson
  • Arthur Schopenhauer
  • Rainer Maria Rilke
  • C.G. Jung
  • Winston Churchill
Sie alle glaubten daran, dass frühere Leben unser heutiges Dasein beeinflussen….
Doch was können Wunden der Vergangenheit im Jetzt auslösen?

Unverarbeitete Erlebnisse gehen oft nach dem Tod mit in die feinstoffliche Welt, um als seelische Wunden ins nächste Leben übertragen zu werden.
Die karmischen Wunden der Vergangenheit liegen unverarbeiteten Emotionen, Gedanken oder Glaubensätzen zugrunde und können auch zu körperlichen Symtomen im Jetzt führen.
Beispiele:
  • Ständige Kopfschmerzen, weil jemand in einem früheren Leben durch eine Schlag auf den Kopf starb.
  • Rückenschmerzen, weil man als Sklave ausgepeitscht wurde.
  • Angst vor Feuer, weil man auf dem Scheiterhaufen als Hexe verbrannt wurde.
  • Verlustangst, weil man von der Famile getrennt wurde.
  • Depression durch unerledigte Trauer oder Selbstmorderinnerungen.
  • Phobien durch Feuer, Ertrinken, Ersticken oder Naturkatastrophen.
  • Schuldgefühle durch verübten Mord oder durch unterlassene Hilfe.
  • Essstörungen (Magersucht, Bulimie) durch alte Erinnerungen an Verhungern.
  • Gewaltätigkeit durch Kriegserlebnisse.
  • Familienkonflikte durch offene Rechnungen mit Angehörigen eines früheren Lebens.
  • Impotenz oder sonstige sexuelle Störungen durch Missbrauch, Folter oder Vergewaltigung.
  • Chronische Schmerzen durch traumatische Verletzungen, wie z.B. Nackenschmerzen, weil man mal gehängt wurde.
…grundsätzlich alle immer wiederkehrenden Muster und sich wiederholenden Drehbücher des Lebens…
…und wie man die vergangen Wunden heilen kann…
Die Reinkarnationslehre geht davon aus, dass  frühere Ereignisse sich aufs jetzige Leben auswirken und zu seelischen/körperlichen Krankheiten führen können.
Vieles kann durch eine Rückführung gelöst  werden, um das gegenwärtige Leben besser zu verstehen und zu leben. Die tiefsten Schichten des Unterbewusstseins werden so ergründet. Sie verbindet die östliche Lehre der Reinkarnation mit der westlichen Form der Psychotherapie.
Hier sei gesagt, dass niemand an ein früheres Leben glauben muss um sich mit vergangenen Wunden auseinanderzusetzen, viele haben genug  ihrem jetzigen Dasein erlebt, das gelöst werden will und es reicht aus alte Dinge aus diesem Leben zu klären, ohne gleich in ein etwaiges früheres Leben zu müssen…
Eine Reise  in die Vergangenheit kann helfen, um sich die Altlasten anzusehen und zu heilen. So eine Reise nennt sich Rückführung oder Reinkarnationstherapie.

Wir können durch die sorgfältige Aufmerksamkeit während einer Rückführung den Geschehnissen aus früheren Leben die Macht über unser gegenwärtiges Leben entziehen.

  • Dadurch können blockierte Emotionen wieder fließen.
  • Glaubensätze wie z.B. “Ich bin schuld.” können losgelassen werden.
  • Negative Gedanken können durch positive ersetzt werden.
  • Schmerzen können sich auflösen.
  • Es kann eine Versöhnung und Aussprache mit den Beteiligten erfolgen.
  • Die Ursache der Probleme aus dem Jetzt kann erkannt werden.
  • Die erlebte Geschichte kann zu einem positiven Ende geführt werden.
…und die Erkenntnis, dass das frühere Leben nun abgeschlossen ist und wir  es selbst  in der Hand haben, was wir im Hier und Jetzt damit anfangen…

Der beste Grund dafür sich an frühere Leben zu erinnern, ist der, sie zu vergessen….
In diesem Sinne, Ihre Seeleninsel

herzlichen Dank an:
www.die-seeleninsel.de


Donnerstag, 31. März 2011

Wie ein Delfin auf Landurlaub

Mutter Natur hat mich von Geburt an mit einer ausgeprägten erweiterten Wahrnehmung
bestückt. Ich bin hochsensibel und medial begabt.

Als Kind konnte ich nicht zwischen der irdischen und
der feinstofflichen Wirklichkeit unterscheiden. Für
mich waren beide gleichermassen deutlich wahrnehmbar.
Meine Welt bestand aus fliessendem Austausch mit
der Umgebung. Steine, Möbel und Kleider erzählten
mir genauso ihre Geschichten, wie Tiere oder Pflanzen.
Auf meinen waghalsigen Klettertouren wurde ich
ebenso liebevoll von Lichtgestalten behütet, wie von
meiner Katze, wenn ich krank im Bett lag. Selbst der
Boden, auf dem ich oft barfuss ging, fühlte sich als lebendiges
Wesen an. Ich kämmte die Grasbüschel hinter
dem Haus, um der Erde eine nette Frisur zu verpassen.
Einmal, so erzählte mir meine Mutter, hat sie mich
beobachtet, wie ich auf dem Rasen lag, mit meinen
Händen darüber strich und leise «Liebe, liebe Erdenmutter
» sang. So lebte ich im ständigen Austausch mit
allem, was mir über den Weg lief.
Etwas, das ich überhaupt nicht verstehen konnte war
Abgrenzung. In meiner Wahrnehmung existierten keine
klaren Grenzen. Für mich war alles ein grosses, ineinander
fliessendes Gefüge, in dem ich mich aufgehoben
und eingebettet fühlte. Deshalb konnte ich mich auch
nicht wirklich mit meinem Körper identifizieren. Es
fiel mir enorm schwer, mein Bewusstsein nur auf diesen
kleinen Ort zu beschränken. Ich fand es viel interessanter,
meinem Bedürfnis nach Ausdehnung nachzugeben
und mich mit anderen Formen zu vermischen. Auf diese
Weise konnte ich sie besser verstehen. Verschmelzen
war mein Orientierungssinn.

Was in der Natur und mit Tieren so leicht und selbstverständlich
funktionierte, gestaltete sich bei Menschen
sehr schwierig. Bei der Begegnung mit meinen Artgenossen
stiess ich immer wieder auf Wände. Da gab es
Blockaden und Grenzen, an denen mein ausgedehntes
Bewusstsein abprallte und keine Verschmelzung zuliess.
Oder wenn eine Verbindung zu Stande kam, spürte ich
eine resonanzlose Leere, als ob sie nicht bemerken würden,
dass ich sie berührt hatte. Sie kamen mir dumpf
und fremd vor. Das erschreckte mich zutiefst. Wozu
sollte das gut sein? Ich konnte nicht verstehen, warum
sie ihre wahren Gefühle, ihre vermeintlichen Schwächen
oder tiefen Verletzungen hinter dicken Mauern
versteckten. Es machte mich traurig und sehr einsam.
Manchmal fragte ich mich, ob ich unter diesen fremdartigen
Lebewesen jemals glücklich sein würde. Gab es
niemanden auf dieser Erde, der so war wie ich? Verzweifelt
wünschte ich mir einen Gleichgesinnten herbei.

Plötzlich befinde ich mich in der schwerelosen Weite des
Ozeans. Sofort erkenne ich die Ähnlichkeit mit meiner
Wahrnehmung an Land und fühle mich auf Anhieb wohl.
Überglücklich lege ich mich in dieses fliessende Gefüge
und geniesse das Grenzenlose Sein. Ich lasse mich treiben.
Mit jeder Faser meiner Haut nehme ich die feinen Druckverschiebungen
und Bewegungen wahr, die mich umgeben.
Die vorbeiziehenden Lebewesen senden durch ihre
Schwimmbewegungen die unterschiedlichsten Wellen aus.
Ich kann daraus viel über ihre Wesensart erkennen. Die
friedlichen Wale, gestresste Thunfischschwärme, erhabene
Rochen... Ich schöpfe neue Kraft und Hoffnung. Hier bin
ich zuhause.

Plötzlich schiesst eine Welle der Freude und Liebe auf
mich zu. Es bleibt mir gerade noch Zeit mich aufzurichten,
da sehe ich auch schon den Delfin auf mich zufliegen.
Wir liegen uns in den Armen (in diesem Fall eher in den
Flossen) und schnattern aufgeregt. Wir rollen uns spielerisch
neckend um einander und können es beide kaum
fassen: wir haben uns wieder gefunden!!! Nach dem ersten
Freudentanz schwimmen wir in lichtdurchflutetes Gewässer.
Der helle Sand unter uns reflektiert das steil einfallende
Sonnenlicht. Ich betrachte meinen Freund nun genauer.

Leseprobe aus dem Buch:

"Mit erweiterter Wahrnehmung leben – Handbuch für Sensitive"
von Christina Wiesner Sonnenbaum

erhältlich unter folgendem Link: www.sonnenbaum.ch
(Erscheinungdatum April 2011)

 

 

 

 

Mittwoch, 30. März 2011

Seelenspiegel

Seelenspiegel

Glaubst Du an Zufälle? Das heißt: Glaubst Du daran, dass all das, was Dir im Leben zufällt, auch für Dich bestimmt ist? Deine Lebensumstände, Dein Beruf, Deine Beziehungen, Deine täglichen Erfahrungen…? Wenn ja, dann wirst Du vielleicht auch davon überzeugt sein, dass Du „zufällig“ hier auf diesem Planeten gelandet bist. Weil es Dich hier braucht. Irgendjemand wollte Dich genau hier haben, sonst wärest Du nicht da. Ob dieser Jemand Du selbst bist, oder Gott bzw. das Universum, oder Deine Eltern…

Wichtig ist: Es gibt Dich! Und Du bist mit einer Aufgabe hierhergekommen. (Sonst hättest Du ja gleich dort bleiben können, wo der Pfeffer wächst – wo immer das auch sein mag.) Vielleicht möchtest Du Freude hierher bringen? Oder Heilung? Oder vielleicht möchtest Du selbst einfach nur glücklich sein, und dadurch anderen Menschen zeigen, wie ansteckend Glück sein kann? Vielleicht möchtest Du Dich auch als „Opfer“ erfahren, um Vergebung lernen zu können? (Damit ermöglichst Du anderen, sich als Täter zu erleben.) Wie auch immer: Tatsache ist, dass es Dich gibt! Und mit all dem, was Du mitbringst, bist Du eine Bereicherung für die Welt. Sowohl im Positiven, als auch im Negativen. (Du kannst auf jeden Fall als schlechtes Beispiel dienen!) So gesehen, kannst Du gar nichts falsch machen auf Deinem Lebensweg. Du sammelst Erfahrungen, und die Menschen, die Dir begegnen, können durch Dich Erfahrungen sammeln. (Vielleicht gibt es Menschen in Deiner Umgebung, die das nicht so positiv sehen – doch das ist deren Problem, das brauchst Du nicht zu Deinem machen.) Was ist es nun, dass Du der Welt schenken willst? Welche Fähigkeiten und Begabungen hast du mitgebracht? Viele Menschen leben so sehr im Mangel, dass sie nur sehen können, was ihnen fehlt, was sie selbst nicht haben und was sie von anderen nicht bekommen. Um in das Bewusstsein von Fülle zu kommen, ist es hilfreich, zu erkennen, welches Geschenk Du selbst bist. Die Welt wäre nicht dieselbe, wenn es Dich nicht geben würde! Und Du hast die Wahl, zu entscheiden, welchen Beitrag Du leisten willst. Willst Du der Welt im Positiven oder im Negativen dienen? Egal, welche Entscheidung Du triffst: Die Konsequenzen für all das, was Du tust – oder auch nicht tust – musst Du selbst tragen (und auch der Rest der Welt). Wenn wir davon ausgehen, dass alles mit allem verbunden ist, und dass sich alles, was jede(r) von uns denkt und tut auch auf alles andere auswirkt, haben wir eine große Verantwortung. Nicht nur für uns selbst, sondern für unseren gesamten Planeten. Wir können die Welt nicht verändern. Aber indem wir erkennen, welch wunderbare, wertvolle Wesen wir selbst sind, und indem wir bereit sind, unsere Liebe auf diesem Planeten zu verbreiten, verändert sich die Welt. Und dazu braucht es zufällig Dich!

Maria Sukup

gefunden auf: www.zufall-magazin.com